Einführung in das Anodisierungsverfahren

Anodisieren: Aluminium und seine Legierungen dienen als Anoden, Blei oder Graphit als Kathoden. In einer leitfähigen Lösung bestimmter Konzentration (z. B. Schwefelsäure, Oxalsäure, Chromsäure usw.) bildet sich durch Anlegen einer Spannung und Einwirkung von elektrischem Strom eine Schicht bestimmter Dicke (8–12 µm) auf der Oberfläche des Werkstücks. Diese Schicht weist gute mechanische Eigenschaften, Härte, Korrosionsbeständigkeit, Verschleißfestigkeit, Isolationsfähigkeit und Adsorptionsfähigkeit auf.

1. Entfettung: Entfettung mit organischen Lösungsmitteln, Entfettung mit wasserbasierten Emulsionsreinigern, elektrochemische Entfettung.

2. Chemisches Polieren: Durch die weitere Entfernung von Verunreinigungen auf der Oberfläche von Aluminium und seinen Legierungen mit Phosphorsäure sowie die Beseitigung der natürlichen Oxidschicht auf der Oberfläche der Aluminiumlegierung wird das Aluminiumsubstrat freigelegt, um die nachfolgende Anodisierung zu erleichtern. Gleichzeitig bewirkt das Polieren eine Glättung der Werkstückoberfläche nach dem Sandstrahlen und führt zu einer verbesserten Oberflächenstruktur.

3. Ablösen des schwarzen Films: Nach der Phosphorylierung verbleibt ein schwarzgrauer Film (Metalle wie Kupfer, Nickel, Mangan, Eisen, Silizium usw., die in Phosphorsäure unlöslich sind) auf der Oberfläche des Werkstücks, der anschließend mit Salpetersäure behandelt wird.

4. Oxidation: Die Bildung eines Oxidfilms auf einem Aluminiumprodukt (Anode) unter Einwirkung eines angelegten Stroms im entsprechenden Elektrolyten und unter spezifischen Bedingungen. Anodische Oxidation bedeutet, sofern nicht anders angegeben, üblicherweise Anodisierung mit Schwefelsäure.

5. Färben: Das Färben sollte unmittelbar nach der Anode und nicht zu lange erfolgen. Nach der Oxidation die restliche Säure sorgfältig mit kaltem Wasser abspülen (Temperaturanstieg vermeiden, da sich die Membran sonst automatisch versiegelt).

6. Versiegelung: Siedendes Wasser bei hoher Temperatur verschließt die Poren, und Aluminiumoxid verbindet sich mit Wassermolekülen zu Hydraten, aus denen Kristalle entstehen.

7. Trocknen: Legen Sie das Produkt in einen auf 70 °C vorgeheizten Ofen. Die Siegeltemperatur sollte nicht zu hoch sein, da die Folie sonst reißen kann. Vor dem Waschen muss das Produkt mit heißem Wasser abgespült werden, um die Temperatur des Werkstücks zu erhöhen und so Risse durch zu niedrige Temperaturen zu vermeiden.


Veröffentlichungsdatum: 09.01.2019