Anleitung zur Pulverbeschichtung - 1

Beim Pulverbeschichten wird eine Pulverbeschichtung mithilfe einer elektrostatischen Sprühanlage auf die Werkstückoberfläche aufgetragen. Durch die Einwirkung statischer Elektrizität bildet sich eine pulverförmige Beschichtung, die anschließend bei hoher Temperatur eingebrannt, geglättet und ausgehärtet wird, um die endgültige Beschichtung zu erhalten.

 

Beim Pulverspritzen wird das Prinzip der elektrostatischen Sprühbeschichtung genutzt, um trockenes Pulver auf der Metalloberfläche zu adsorbieren. Nach dem Einbrennen bei einer hohen Temperatur von über 200 °C härtet das Pulver zu einer festen und glänzenden Beschichtung mit einer Dicke von etwa 60 Mikrometern aus. Dadurch erhält das Produkt eine glatte und gleichmäßige Oberfläche mit hoher Beständigkeit gegen Säuren, Laugen, Stöße und Abrieb.

Es kann der Erosion durch starke ultraviolette Strahlung und sauren Regen lange Zeit standhalten, ohne dass die Beschichtung auskreidet, verblasst oder abfällt.

Das Pulverspritzverfahren ist hinsichtlich mechanischer Festigkeit, Haftung, Korrosionsbeständigkeit und Alterungsbeständigkeit dem Sprühverfahren überlegen, allerdings sind die Kosten höher.

 

Pulverbeschichtungsverfahren

Entfetten, Entfetten, Trocknen, Abstauben, Prüfen, Wärmehärten, Prüfen, Verpacken.

Pulverbeschichtungsverfahren

 

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Veröffentlichungsdatum: 08.10.2022